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Use Case Healthcare

Abrechnung
& Kodierung

DRG-Kodierung automatisch vorgeschlagen, Erlösoptimierung durch vollständige Nebendiagnosen, MDK-sichere Dokumentation. Weniger Erlösverluste, weniger Nachkodierung. 

Warum Abrechnung & Kodierung ein Hebel ist

Jede vergessene Nebendiagnose kostet bares Geld

Im DRG-System entscheidet die Kodierung über den Erlös. Hauptdiagnose, Nebendiagnosen, Prozeduren: jeder Code beeinflusst die Fallgruppe und damit die Vergütung. Studien zeigen: 15–25 % aller Fälle sind unterkodiert. Nicht aus Absicht, sondern weil Ärzte unter Zeitdruck kodieren und Nebendiagnosen vergessen.

In der Praxis: Der Arzt kodiert am Entlasstag, oft unter Zeitdruck, oft unvollständig. Ein Kodierfachkraft prüft und ergänzt, basierend auf dem, was in der Akte steht. Wenn die Dokumentation lückenhaft ist, fehlen Codes. Jeder vergessene CC/MCC-relevante Code kann den Erlös um €500–3.000 pro Fall senken.

Dazu kommen MDK-Prüfungen: 12–15 % aller Fälle werden geprüft. Wenn die Dokumentation die Kodierung nicht stützt, wird der Erlös gekürzt. Krankenhäuser verlieren im Schnitt 2–4 % ihres DRG-Erlöses durch Unterkodierung und MDK-Abzüge. Bei einem Haus mit €80M Erlös: €1,6–3,2M pro Jahr.

So verändert sich der Prozess

Vorher / Nachher

⏱ Vorher — Manuell & lückenhaft
Patient wird entlassen
Arzt kodiert unter Zeitdruck
❌ Nebendiagnosen vergessen
Kodierfachkraft prüft
Akte durchlesen, ergänzen
⏱ 20–40 Min pro Fall
Lücken in Dokumentation
Relevante Befunde nicht in Akte
❌ Code fehlt, Erlös fehlt
Grouper berechnet DRG
Basierend auf Codes
MDK-Prüfung
12–15% aller Fälle
🔄 Dokumentation stützt Code nicht
Erlöskürzung
2–4% DRG-Erlös geht verloren
📊 €1,6–3,2M/Jahr (80M Haus)
⚡ Nachher — AI-unterstützt
Während des Aufenthalts
AI liest Doku mit, schlägt Codes vor
⚡ Laufend, nicht erst bei Entlassung
Nebendiagnosen erkannt
Aus Befunden, Labor, Medikation
✅ Vollständiger als manuell
Kodiervorschlag automatisch
Mit Quellennachweis aus Akte
✅ MDK-sicher dokumentiert
Kodierfachkraft prüft
Vorschlag, nicht leere Akte
⚡ 8 Min statt 30 Min
DRG optimiert
Alle erlösrelevanten Codes erfasst
📊 +12% Erlösoptimierung
MDK-Prüfung bestanden
Dokumentation stützt jeden Code
✅ Weniger Kürzungen
15–25% unterkodiert <5% unterkodiert

Anteil unterkodierter Fälle (fehlende erlösrelevante Nebendiagnosen)

Die Lösung im Detail

Wie wir Abrechnung & Kodierung automatisieren

01

Laufende Dokumentationsanalyse

Der AI-Agent liest die klinische Dokumentation während des Aufenthalts mit: Arztbriefe, OP-Berichte, Befunde, Laborwerte, Medikation. Erlösrelevante Informationen werden erkannt und als Kodiervorschlag bereitgestellt, mit Quellennachweis.

NLP-basierte Analyse klinischer Texte. ICD-10-GM und OPS-Mapping. Erkennung CC/MCC-relevanter Nebendiagnosen. Automatische Verknüpfung von Befund → Diagnose → Code. Quellennachweis für MDK.

02

Automatische Kodiervorschläge

Für jeden Patienten: automatisierter Kodiervorschlag mit Haupt- und Nebendiagnosen, Prozeduren, CC/MCC-Relevanz. Die Kodierfachkraft prüft den Vorschlag, statt eine leere Akte von vorne zu lesen.

🟢 Sicher — Code eindeutig aus Dokumentation ableitbar
🟡 Vorschlag — Wahrscheinlich relevant, Kodierer prüft
🔴 Hinweis — Dokumentation fehlt, Arzt nachfragen

03

MDK-sichere Dokumentation

Jeder vorgeschlagene Code wird mit der Quelle in der Akte verknüpft. Bei MDK-Prüfung: sofort nachweisbar, woher der Code kommt. Keine mühsame Aktenrecherche im Nachhinein.

Automatisches Mapping: Code → Befund/Dokument. PDF-Export für MDK-Stellungnahme. Historische MDK-Prüfungsergebnisse als Lernbasis. Frühwarnung bei prüfungsanfälligen Konstellationen.

04

Erlös-Dashboard & Controlling

Dashboard: CMI (Case Mix Index), Erlösentwicklung, Kodierqualität, MDK-Quote, Verweildauer vs. DRG-Vorgabe. Drill-down bis Einzelfall. Vergleich: Fachabteilungen, Zeiträume, Kodierer.

Power BI Dashboard. KPIs: CMI, Erlös/Fall, Unterkodierungsrate, MDK-Erfolgsquote, Nachkodierungsrate. Benchmarking gegen InEK-Daten.

UiPath
KIS (SAP IS-H, Orbis, iMedOne)
Azure AI (klinisches NLP)
ICD-10-GM / OPS Katalog
DRG-Grouper
Power BI
Ergebnisse

Was Kodier-Automatisierung typischerweise liefert

+12%

Erlös-
optimierung

−60%

Weniger
Nachkodierung

−45%

MDK-
Kürzungen

8 Min

Kodierzeit/Fall
(vorher 30 Min)

Der größte Hebel: Vollständige Nebendiagnosen. Ein CC/MCC-relevanter Code, der bei 500 Fällen/Jahr fehlt, kann €250.000–1.500.000 Erlösdifferenz bedeuten.

Erfolgsgeschichte

Case Study: Prozess-Automatisierung in Klinik

Asklepios Logo
Von Pilotprojekten zu 1,7 Mio. automatisierten Transaktionen pro Jahr.
Asklepios Kliniken · ~170 Kliniken · 68.000 Mitarbeiter · 3,5 Mio. Patienten/Jahr · UiPath RPA + Intelligent Automation
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Herausforderung

Deutschlands einer der größten privaten Klinikkonzerne stand vor wachsenden Arbeitslasten, steigendem Fachkräftemangel und einer Vielzahl repetitiver, fehleranfälliger Prozesse im Finanz- und Verwaltungsbereich. Manuelle Dateneingaben in SAP, doppelte Belege, verspätete Skontonutzung und aufwändige Kreditorenprozesse banden Kapazitäten, die für die eigentliche Patientenversorgung gebraucht wurden.

Lösung

Seit 2018 baut Asklepios unter Leitung von Sandra Schlösser (Head of RPA) gemeinsam mit Lunatec ein unternehmensweites Automatisierungsprogramm auf. Über 120 Prozesse wurden automatisiert - von Auftragsbestätigungen und Kreditorenprüfungen bis hin zu KI-gestützter Dokumentenverarbeitung mit OCR. Lunatec begleitete als UiPath Diamond Partner Entwicklung, Skalierung und Betrieb der gesamten Automatisierungsplattform.

1,7 Mio.
Transaktionen
in unter 1,5 Jahren
97,5 %
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1,66 Mio. erfolgreiche Läufe
5.000
Arbeitstage eingespart
in unter 1,5 Jahren
120+
automatisierte Prozesse
+ 6 in Entwicklung
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